"Den künftigen Generationen möchte ich die folgenden, ermutigenden Worte mit auf den Weg geben ...
 

Der Gang der Geschichte lässt Zweifel am Fortschritt der Humanität aufkommen. Denn ein Blick auf das zurückliegende 20. Jahrhundert zeigt uns den historischen Gipfelpunkt grausamster Verbrechen gegen die Menschlichkeit, und ein Ende scheint nicht in Sicht zu sein. Dennoch dürfen wir hoffen. Zwar scheint sich im realen Verlauf der Weltgeschichte kaum etwas zum Guten hin verändert zu haben, jedoch sind unübersehbare Fortschritte im Bewusstsein der gegenwärtigen Menschheit zu verzeichnen.

 

Die Sensibilität für die Würde des Menschen und darüber hinaus für die des Schutzes bedürftigen Grundlagen jeglichen Lebens ist im Wachsen begriffen, und zwar auf Seiten der Individuen wie auch humanitärer Organisationen. Diese Einsicht sollte uns ermutigen, den Weg der Bildung und Schärfung der individuellen Gewissen, damit zugleich der Humanisierung und Erziehung unbeirrt fortzusetzen."