Das Zitat stammt aus den Lebenserinnerungen des Erziehungs-wissenschaftlers Walter Eisermann (*1923) mit dem Titel Zwischen Gewalt und Frieden in einem doppelgesichtigen Jahrhundert, die 2008 im Verlag Dr. Kovač publiziert wurden (S. 254). Das Leben von Walter Eisermann war von der frühen Kindheit bis zum Kriegsdienst in der Wehrmacht überschattet durch verschiedene Formen der Gewalt. 1943 endet seine Jugend mit einer fast tödlichen Verwundung vor Leningrad. Nach dem Krieg beginnt ein "zweites Leben" mit dem Besuch eines Gymnasiums und dem Studium der Erziehungswissenschaft bei Wilhelm Flitner und Eduard Spranger. Ihm gelingt der Eintritt in den ersehnten Beruf des Lehrers und der Aufstieg im Bereich der Hochschulen bis hin zur Professur für Allgemeine Pädagogik an der Universität Braunschweig. Am Aufbau und Funktionieren der Demokratie beteiligt er sich in diversen Positionen einer ehrenamtlichen politischen Tätigkeit.      

Hinweis:

Wer mehr über das schicksalhafte Leben des Autors erfahren will, kann einen akustischen Eindruck erhalten